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VON MINIMALISTEN UND KONSUMIDIOTEN

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Alles ist im Überfluss vorhanden. (Übermäßiger) Konsum ist in sämtlichen Lebensbereichen zur Selbstverständlichkeit geworden. Dass der gestiegene Wohlstand mitunter nicht ohne Folgen bleibt, beweist z. B. die rasant wachsende Gruppe der Kaufsüchtigen oder die  zunehmende Anzahl der übergewichtigen Menschen. Wie Sie es schaffen, unnötigen Ballast loszuwerden bzw. noch besser gar nicht erst anzusammeln, mit solchen Tipps und weiteren interessanten Überlegungen versorgen wir Sie im heutigen Blogbeitrag.

WORAN ES MINIMALISTEN (NICHT) MANGELT

Minimalisten kommen mit weniger als 100 Dingen aus, sie haben kein Auto, kein Haus, keinen Fernseher. Diese Menschen machen keine Karriere und wohnen an Orten mit exotisch klingenden Namen etc. In vielen Köpfen sind diese Stigmata fest verankert. „Minimalismus ist ein Werkzeug, das Ihnen helfen kann, Freiheit zu finden. Frei sein von Angst, von Sorgen, Schuld, Depressionen und der Konsumkultur“, sagen Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus. „Das heißt nicht, dass irgendetwas mit dem Besitz von materiellen Besitztümern nicht in Ordnung ist. Das heutige Problem scheint die Bedeutung zu sein, die wir unseren Dingen beilegen: Wir neigen dazu, unseren Dingen zu viel Bedeutung zu geben, indem wir oft unsere Gesundheit, unsere Beziehungen, unsere Leidenschaften, unser persönliches Wachstum und unseren Wunsch, über uns selbst hinaus beizutragen, aufgeben“, heißt es auf der Homepage der beiden Minimalisten weiter.

Wenn Minimalismus ins Leben einbezogen wird, lässt sich vielleicht jenes wahre Glück finden, nachdem letztendlich jeder strebt. Es liegt wohl an jedem selbst, zu bestimmen, was im eigenen Leben notwendig ist und welche Dinge überflüssig sind (weitere Denkanstöße und Details finden Sie hier).

ENTRÜMPELUNG – BALSAM FÜR KÖRPER UND SEELE

In Kellergeschoßen und Wohnräumen türmen sich Gegenstände, die wir seit Jahren nicht angeschaut oder gar benutzt haben. Warum horten wir sie trotzdem und klammern uns an überflüssigem Krimskrams? Einige Tipps zum Loswerden von unnötigem Ballast, haben wir nachfolgend für Sie angeführt (den gesamten Artikel finden Sie hier):

  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, welche Dinge Sie besitzen. Greifen Sie die Sachen an und spüren Sie, ob die Gegenstände Sie bereichern oder belasten.
  2. Nominieren Sie Ihre Favoriten – das Aussortieren fällt leichter, wenn man z. B. anfangs seine liebsten Kleidungsstücke zurechtlegt und sich erst dann auf das Entsorgen der nicht getragenen Klamotten konzentriert.
  3. Wegwerfen gemäß der „Ein-Jahres-Regel“: Alles, was ein Jahr oder länger nicht benutzt wurde, wird Ihnen auch in Zukunft nicht fehlen.
  4. Beachten Sie die „80-20-Regel“: 20 Prozent der Dinge werden in 80 Prozent der Zeit benutzt. Finden Sie heraus, welche Sachen welcher Kategorie angehören und sortieren Sie dementsprechend aus.
  5. Die „20-20-Regel“ beherzigen: Sachen, die mit einem Zeitaufwand von 20 Minuten und zu geringen Kosten (weniger als 20 EUR) ersetzt werden können, dürfen getrost in die Tonne. Vielleicht bereiten Sie mit der Weitergabe Ihrer Dinge gar anderen (Sie selbst inklusive!) eine Freude?

Empfehlenswert für Entsorgungswütige oder solche, die es werden wollen, ist das „30-Day Minimalism Game” von Joshua Fields Millburn & Ryan Nicodemus. Die Spielregeln entnehmen Sie bitte diesem link.

Sollten Sie eine traditionellere Aussortier-Übung bevorzugen, gehen Sie bitte wie folgt vor: Schnappen Sie sich einen Kugelschreiber und einen Notizblock und suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen. Gehen Sie in Gedanken Ihre Wohnung Raum für Raum und Schrank für Schrank durch. Notieren Sie die Dinge, die Ihnen augenblicklich in den Sinn kommen. Zuhause angekommen, vergleichen Sie Ihre Liste mit der Ist-Situation. Vermutlich sind Sie verblüfft, wie viele Sachen auf Ihrem Schreibblock nicht aufgelistet sind. Diese Übung kann helfen, unwichtig gewordene Gegenstände zu identifizieren. Für nähere Details klicken Sie bitte hier.

Wie könnte ihr Leben mit weniger (Besitz) angenehmer verlaufen? Diese Frage beschäftigt offensichtlich Menschen aus verschiedenstem Umfeld. Egal ob Familien, Künstler, Journalisten oder ehemalige Wall-Street-Broker – Minimalisten haben offensichtlich eines gemeinsam: Sie wollen mit wenig Besitz ein sinnerfülltes Leben führen.  Dieser komplexen Thematik widmet sich auch der Dokumentarfilm „Minimalism: A Documentary About the Important Things“. Hier finden Sie den offiziellen Trailer zum Film.

Entrümpeln kann wohl tatsächlich äußerst bereichernd sein! In diesem Sinne, wünschen wir schon mal viel Spaß beim Aufräumen und Entsorgen,

herzlichst

Markus Feistritzer & Christoph Edenhauser

 

 

VERZEICHNIS UND WEITERFÜHRENDE INFORMATION:

Eine nähere Beschreibung von Minimalismus finden Sie hier.

o.A.: Sieben Tipps, mit denen Sie überflüssigen Ballast loswerden, in: Geo online.

Wie das „Minimalism Game“ funktioniert, zeigt dieses Video.

Minimalism: A Documentary About the Important Things – klicken Sie hier für den offiziellen Trailer.

 

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